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Zunehmende Begeisterung für Oldtimer

Historische Fahrzeuge liegen im Trend. Die Zahl der Oldtimer-Begeisterten sowie auch der H-Zulassungen wächst rapide. Das große Interesse am H-Kennzeichen ist nicht überraschend, die Zulassung verspricht beim Thema Umweltzone, der Kfz-Versicherung und auch der Autoversicherung mehrere Vorteile.
Zunehmende Begeisterung für Oldtimer

Die Begeisterung für Oldtimer ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Früher war der Kreis der Oldtimer-Besitzer vergleichsweise klein, doch mittlerweile ist die Situation eine vollkommen andere. Ein Blick auf die Zulassungsstatistik macht deutlich, dass die Anzahl der Eigentümer spürbar zugenommen hat. Im Jahr 2011 wurden gut 231.000 Fahrzeuge mit H-Zulassung gezählt – zehn Jahre zuvor waren es noch nicht einmal halb so viele.

Es gibt mehrere Gründe, weshalb Autofans die Entscheidung treffen, sich einen . Einer der Hauptgründe ist die Liebe zum Automobil und insbesondere zu automobiler Geschichte. Den meisten Oldtimer-Besitzern geht es nicht darum, einen alten Pkw zu fahren. Das Fahrzeug soll selten und zugleich geschichtsträchtig sein. 

 

Ein weiteres Thema ist die Begeisterung für Kfz-Technik. Viele beklagen sich darüber, dass die heutigen Autos über keine Seele mehr verfügen und nichts anderes als Maschinen sind. Sie wurden innerhalb kürzester Zeit am Computer entworfen  und teilen sich zugleich viele Komponenten mit anderen Fahrzeugmodellen. Bei den früheren Fahrzeugen ist dies anders, dort ist häufig noch eine echte Liebe zum Detail erkennbar.

Außerdem hat sich die Szene in den letzten Jahren verändert. Es sind eine Vielzahl von Events entstanden, an denen Fahrzeuge ausgestellt werden und bei denen beispielsweise die Möglichkeit besteht, Kontakt zu anderen Oldtimer-Begeisterten herzustellen. Hinzu kommt das Internet, welches den  und insbesondere den Austausch von Informationen maßgeblich vereinfacht.

H-Kennzeichen ist sehr gefragt

Oldtimer-Besitzer, die mit ihren Fahrzeugen am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen möchten, haben bei der Zulassung verschiedene Möglichkeiten. Theoretisch wäre es möglich, auf die konventionelle Zulassung mit normalem Kennzeichen zu setzen. Allerdings entscheiden sich zunehmend mehr Fahrzeughalter für die so genannte H-Zulassung. Das „H“ deutet an, dass die Zulassung für ein historisches Fahrzeug gilt, das als automobiles Kulturgut zu betrachten ist.

Dass sich das H-Kennzeichen einer solch großen Beliebtheit erfreut, hat insbesondere mit den Umweltzonen der Großstädte zu tun. Die meisten Oldtimer weisen  keine besonders guten Werte auf. Infolge ist es nahezu unmöglich, eine grüne Umweltplakette zu erhalten. Verfügt ein Fahrzeug jedoch über eine H-Zulassung, so greift eine Ausnahmeregelung. Dank ihr ist es gestattet, sich mit dem Fahrzeug auch ohne Plakette innerhalb von Umweltzonen zu bewegen.

 

Ein weiterer Vorteil der H-Zulassung ist die pauschale Besteuerung. Die jährliche Kfz-Steuer beläuft sich auf einen Betrag von 200 Euro, was in den meisten Fällen vergleichsweise günstig ist. Eine konventionelle Zulassung würde oft eine deutlich höhere Steuerbelastung nach sich ziehen, was ebenfalls an den Abgaswerten liegt.

Auch bei der Kfz-Versicherung bringt die H-Zulassung gewisse Vorteile mit sich. Hier geht es vorrangig um Beitragsvorteile, die eine ordentliche Ersparnis versprechen. Einige Versicherer bieten ergänzende Leistungen an, die besonders im Schadensfall einen hohen Nutzen versprechen. Bei einer normalen Absicherung würde der Versicherungsschutz in vielen Fällen eine Lücke aufweisen, was an den hohen Kosten der seltenen Ersatzteile liegt.

Der Weg zur H-Zulassung

Obwohl die Anzahl der H-Zulassungen zuletzt rapide zugenommen hat, sind diese gar nicht so leicht zu erhalten. Es genügt nicht, bei der Zulassungsstelle mit einem Pkw vorzufahren, dessen Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurückliegt. Stattdessen gilt es ein Oldtimer-Gutachten vorzulegen, welches die Zulassung rechtfertigt.

Entsprechende Gutachten werden von Prüfstellen wie Dekra und TÜV erstellt. Im Rahmen solch einer Prüfung werden Fahrzeuge genau unter die Lupe genommen. Im Wesentlichen hat der Eigentümer nachzuweisen, dass es sich bei seinem Fahrzeug um automobiles Kulturgut handelt. Dies setzt einen guten Zustand voraus, der in erster Linie auf Originalgetreue basiert. Modifikationen werden äußerst ungern gesehen und führen im Regelfall zu einer schlechten Bewertung. Zugleich hat der allgemeine Fahrzeugzustand zu überzeugen, Beschädigungen oder offensichtlich schlecht durchgeführte Reparaturen werden ebenfalls nicht gerne gesehen.

 

Die Kosten, die mit der Erstellung eines solchen Gutachtens in Verbindung stehen, belaufen sich  auf knapp 200 Euro. In Anbetracht der Vorzüge, die eine  mit sich bringt, ist dieses Geld jedoch gut investiert.




Autor: Carsablanca (MarktBeobachter) am 08.07.2013


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